KURZBIOGRAFIE

 

Geboren 1947 in Bern-Bümpliz und aufgewachsen in proletarischen Verhältnissen, Vater Berner, Mutter Engländerin. Ich wollte ab  dem 14. Altersjahr entweder Kunstmaler oder Schriftsteller werden, konnte mich aber bis heute nicht zwischen den beiden aussichtslosen Tätigkeiten entscheiden. Bis 1974 durchlief ich zudem eine 7 Jahre lange, langweilige und völlig sinnlose Ausbildung in Bern in erstaunlich postfaschistischen Verhältnissen; ab dann erschienen indes erste Bücher, zuerst bei Lenos in Basel, dann bei Zytglogge in Gümligen. Zudem engagierte ich mich in der Hörspiel- und Spielfilmproduktion und versuchte mich auch in Theaterstücken, um alles auszuprobieren, was es auszuprobieren gab.

 

Doch 1992 war plötzlich Schluss mit all der Herrlichkeit, nachdem ich "Der Filz" veröffentlicht hatte, ein überaus lustiges Buch zur alles beherrschenden politischen Korruption im Kanton Bern und in der ganzen Schweiz. Ich wurde zur persona non grata erklärt. Ab da intensivierte ich meine künstlerischen Tätigkeiten enorm. Meine Bücher erschienen zwar fortan nur noch unlektoriert im Selbstverlag ohne jede denkbare Aussicht auf Kenntnisnahme, noch auf Absatz, also auf Wirkung, und alle meine Bilder verschwanden nahezu spurlos im Keller. Ich wurde von der freisinnigen Gesellschaft schnell gemieden, verschwiegen und vergessen, wurde auch nie mehr irgendwo erwähnt, noch besprochen, erhielt auch keine der mickerigen Preise mehr, noch Aufträge, auch keine Einladungen und Angebote, kurz, ich bekam die schweizerische Kulturverhinderungspolitik mit aller Härte zu spüren.

 

Das hat indes beileibe nicht nur Nachteile, denn bis 2010 hatte ich endlich in aller verfügbaren Ruhe nahezu alles geschrieben, was ich jemals hatte schreiben wollen, und nachdem ich voller Stolz meine komplette Werkausgabe selber und ganz alleine herausgebracht hatte, die Ihnen auf dieser Homepage in vollem Umfange präsentiert wird, beschloss ich, endlich mit dem sehr, sehr anstrengenden Schreiben endgültig aufzuhören und mich dafür vermehrt der schönen Malerei zuzuwenden, um mich zu erholen. Ich war danach ehrlich erleichtert und psychisch auch angemessen entlastet. 

 

Heute konzentriere ich mich also hauptsächlich aufs Malen und Verwalten meiner Bilder in verschiedenen Formaten, Bilder, die ich richtig liebe und die ich nach der Erfindung des Internets auf Facebook seit Jahren täglich einer zwar nur kleinen, aber erstaunlich treuen Schar von Zuschauern in einer Art internationaler Dauerausstellung präsentiere. Ich stelle durch sie jetzt bereits seit vielen Jahren die Landschaften meiner näheren und weiteren Umgebung in verschiedenen Formaten bildlich dar, eine unterhaltsame Aufgabe, die mich reizte und die sich einfach so ergab. Auf der Seite "Kunstalben" können Sie sich in kürzester Zeit einen kleinen Überblick über mein nahezu ganzes bildnerisches Schaffen verschaffen.